Bautzen: Sehenswürdigkeiten

Besondere Stadtteile und Plätze

Fleischmarkt
Der Fleischmarkt befindet ich zwischen dem St.Petri Dom und dem Rathaus.

Burgstadt
Die Burgstadt ist der älteste Stadtteil der Stadt, der sich im Schutze der Ortenburg vor ca. 1.000 Jahren um diese herum entwickelt hat.

Hauptmarkt
Der Hauptmarkt ist der Hauptplatz von Bautzen. Der Brunnen auf dem Hauptmarkt ist der älteste der Stadt, er wird von einem Standbild des Ritters Dutschmann. Der Platz wird nach Norden vom Rathaus begrenzt.

Schlossstraße
Die Schlossstraße befindet sich mitten in der Stadt in unmittelbarer Nähe zur Fleischergasse.
In dieser traditionsreichen Straße gibt es zahlreiche Gasthäuser, die den Besucher zum Verweilen einladen. Weiterhin liegen hier die Stadtbibliothek sowie die Senfstube. Hier werden Spezialitäten aus der Lausitz mit verschiedenen Sorten von Senf angeboten. Von hier sind es nur einige wenige hundert Meter bis zur Ortenburg.

Besondere Bauwerke

Rathaus
Das Rathaus, das zwischen dem Fleischmarkt und den Hauptmarkt liegt, wurde in den Jahren 1729-1732, als Nachfolgebau eines gotischen Vorbaus errichtet.
Das Gebäude wird von dem hohen Rathausturm dominiert. An diesem befinden sich eine Sonnenuhr und zwei mechanische Uhren.

Alte Wasserkunst
Die alte Wasserkunst aus den Jahren 1495/96 ist ein Pumpwerk, das es den Bautzener ermöglichte Spreewasser aus dem Brunnen auf dem Fleischmakt zu zapfen. Die Wasserkunst ist das Wahrzeichen Bautzens. Im Gebäude befindet sich heute ein techisches Museum zu dem Thema Wasserversorgung im Mittelalter.

Ortenburg
Die Ortenburg wurde 1002 als Grenzfeste vom Markgrafen von Meißen errichtet. Die Burg wurde mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Heute sieht man die Renaissancegiebel der Burg bzw. des Schlosses schon von weitem. In dem Ensemble ist das sorbische Museum untergebracht. Hervorzuheben ist der Mathiasturm aus dem 15.Jh.

Dieser wird von einem Standbild des ungarischen Königs Mathias Corvinus geschmückt. Man gelangt auf den Burghof, indem man dem Turm hindurchschreitet.

Reichenturm
Der Reichenturm wurde in den Jahren zwischen 1400 und 1402 erbaut.
Er wird auch gerne als "schiefer Turm von Sachsen" bezeichnet, was daran liegt, dass er wegen einer Bodenabsenkung in Schräglage steht. Der Turm ist etwa 55 Meter hoch und wird heute als ein beliebter Aussichtsturm genutzt.
Er befindet sich zwischen der Reichenstraße und dem Kornmarkt. An der Ostseite des Turmes ist übrigens ein Denkmal für Kaiser Rudolf II. (1552-1612) zu finden.

Sächsisches Oberverwaltungsgericht

Das Sächsisches Oberverwaltungsgericht ist das höchste Gericht im Freistaat Sachsen in der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Darüber steht nur noch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig

Museen und Galerien

Domstift mit der Domschatzkammer
Im Domstift hinter der St. Petrikirche kann der Domschatz besichtigt werden.
In der Petrikirche 6

Gedenkstätte Bautzen
Die Gedenkstätte wurde für die Opfer in den Gefängnissen Bautzen 1 und Bautzen 2 errichtet.
Weigangsstraße 8a
Tel: 03591 - 40474

Sorbisches Museum
Das Sorbische Museum, das sich der Lebensweise und den Traditionen der Sorben widmet, ist im Schloss untergebracht.

Stadtmuseum
Das Museum liegt am Kornmarkt unweit des Reichenturms. Ausgestellt werden sakrale Plastiken, deutsche Malerei aber auch die früheren Lebensverhältnisse in der Stadt .
Kornmarkt 1
Tel: 03591 - 49850

Technisches Museum in der Alten Wasserkunst
In der alten Wasserkunst ist ein Museum untergebracht, das über mittelalterliche Wasserversorgung informiert.

Opernhäuser und Theater

Burgtheater - Dźiwadło na hrodźe
Ortenburg 7/8
02625 Bautzen
Telefon 03591 - 5840
Besucherserv: 03591 -584 27
E- Mail: kontakt@theater-bautzen.de
www.theater-bautzen.de

Sorbisches Volkstheater Bautzen
Das Theater ist das einzige bikulturelle Theater in Deutschland. Hier finden Aufführungen in Deutsch und Sorbisch statt. Es finden sowohl „ normale Schauspiele“ als auch Puppenspiele statt. Das Theater hat zwei Spielstätten, es sind das Burgtheater und das Deutsch-Sorbische Volkstheater.

Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen - Haupthaus
Seminarstraße 12
02625 Bautzen
Tel: 03591 - 584 0
Besucherserv: 03591 - 584 273
Theaterkasse 03591 - 584 225
E-Mail: kontakt@theater-bautzen.de
www.theater-bautzen.de

Kirchen

St. Petri
Der Bautzener St. Petri Dom aus dem Jahre 1213 ist die einzige Simultankirche in Deutschland, in der seit Jahrhunderten römisch-katholische und evangelische Gottesdienste gleichzeitig gefeiert werden.
Dieser ökumenische Brauch besteht bereits seit dem Jahre 1524. Ein 4,5 Meter hohes Gitter trennte allerdings seit dem Jahre 1851 beide den Konfessionen zugesprochenen Teile voneinander.
Die Katholiken feiern im Altarbereich, die Protestanten im Langhaus.
Das einst dreischiffige Langhaus wurde 1463 im Süden um ein viertes Schiff erweitert. Es weist in zwischen dem vierten fünften Joch einen Knick auf.

Ruine der Nikolaikirche
Die Nikolaikirche wurde leider im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) dem Erdboden gleichgemacht.
Um die Kirchenruine herum und auch innerhalb dieser befindet sich seit etwa 200 Jahren ein katholischer Friedhof. Dieser Friedhof liegt außerhalb der Stadtmauer. Von hier hat man einen wunderschönen Blick in das Tal der Spree hinunter.

Ritter Dutschmann
Der Ritter Dutschmann ist eine steinerne Statue, die auf einem säulenartigen Sockel auf einem Brunnen auf dem Hauptmarkt zwischen dem Rathaus und dem Gewandhaus von Bautzen steht. Der Ritter hält eine Art Speer mit Fahne in der rechten Hand und in der linken einen Schild mit dem Budissiner (Bautzener) Stadtwappen. Die Die Rüstung umfasst einen Brustpanzer mit kunstvollen Verzierungen, einen Helm mit einem Federbusch und Beinschienen. Die Statue wurde von dem Dresdner Bildhauer Christoph Walther II. (1534-1584) erstellt. Der Ritter Dutschmann ist wahrscheinlich eine Art Roland, der im Mittelalter ein Symbol für die Stadtrechte und die Freiheit der Stadtbewohner war.

Legende
Eine alte Legende berichtet von einem Fürsten namens Dutschmann, der als hervorragender Reiter bekannt war und mit seinem schwarzen Hengst über diverse Hindernisse gesprungen sein soll. Eines Tages prahlte er in einem Wirtshaus in Bautzen mal wieder mit seinen Fähigkeiten. Aufgrund des Unglaubens und Spotts der anwesenden Gäste verkündigte er, am nächsten Morgen über den hiesigen Brunnen auf dem Marktplatz zu springen. Am frühen Morgen versammelten sich zahlreiche Bautzener, um das Spektakel zu beobachten. Beim ersten Versuch scheute sein Pferd aber am Brunnen, was ihm den Spott der Zuschauer einbrachte.

Beim zweiten Versuch gelang ihm jedoch ein gewaltiger Sprung. Die Zuschauer waren beeindruckt, doch Dutschmann verschwand plötzlich. Die Meinungen darüber, ob der Sprung erfolgreich war, gingen auseinander: Einige behaupteten, er sei in den Tiefen des Brunnens verschwunden und ertrunken, während andere sagten, er sei mit seinem Pferd bis in die nächste Gasse gesprungen und von dort weggeritten. Wegen dieses Ereignisses errichteten die Bewohner von Bautzen am Brunnen ihm ein Denkmal

Die Spree

Die Spree fließt mitten durch Bautzen. Sie entspringt im Lausitzer Bergland nahe der Grenze zu Tschechien aus drei Quellen: in Ebersbach-Spreedorf, in Neugersdorf und am Kottmar. Sie mündet in Berlin in die Havel. Der Fluss ist rund 400 km lang, von denen rund 180 km schiffbar sind. Eine besondere Attraktion ist der durch die Spree gebildete Spreewald. Eine ausführliche Beschreibung der Spree finden Sie unter Flüsse Spree